Jugendliche mit "canabisbezogenen" Problemen

Der Cannabiskonsum von Jugendlichen und (jungen)Erwachsenen stellt die Hilfesysteme (Drogenhilfe, Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen (§§ 53/54 SGB XII), Hilfen für Jugendliche und junge Erwachsene (SGB VIII), Hilfen in besonderen Lebenslagen (§67 SGB XII)) vor neue Aufgaben:

Bis heute liegen in Europa wenige Erkenntnisse darüber vor, mit welchen therapeutischen Angeboten Cannabisabhängige besonders wirksam behandelt werden können. Dies gilt insbesondere für die Behandlung jugendlicher Cannabiskonsumenten.

Mit der internationalen Studie "INCANT" soll nun die Wirksamkeit eines Behandlungsansatzes bei Jugendlichen Konsumenten, die Methode „Multidimensionale Familientherapie“ (MDFT), auf Ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

Interessierte Jugendliche und Familienangehörige können in die Behandlungsstudie aufgenommen werden, nachdem von dem Aufnahmeteam die Zugangskriterien geprüft sind und eine Eingangsuntersuchung stattgefunden hat.

Näheres dazu finden Sie im Bereich Service/Downloads/

In diesem Zusammenhang sei auch noch mal auf die Angebote des Drogennotdienstes Berlin hingewiesen, der für Cannabisabhängige das Selbsthilfeprojekt Grasshopper aufgelegt hat:
Im Rahmen dieses Projektes treffen sich  motivierte „Aussteiger regelmäßig in den Räumen des Drogennotdienstes (DND)“, um sichauszutauschen, sich gegenseitig bei der Reduzierung des Drogenkonsums zuunterstützen sowie bei der Bewältigung von Alltagssorgen zur Seite zu stehen.